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Die Geschichte des Mopses

 

Das Herkunftsland des Mopses ist Asien, wenn man den Nachforschungen glauben darf,
wahrscheinlich  war es China, wo der  Mops vor mehr als 2000 Jahren, von
ausgewählten Eunuchen als Rattenfänger gezüchtet wurde.
Mit den Reiterheeren des Dschingis-Chan kam der kleine Hund nach Osteuropa.

 

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Zu dieser Zeit ähnelte der Mops nur in wenigen Zügen dem, was wir
heute als Mops kennen.
Der "Urmops" war hochbeiniger, dadurch sehr gewandt, hatte einen längeren Hals
und ein  rundes Köpfchen.
Es gab ihn in den Farben gelb (orange) , sand, beige, rot, schwarz, ... ja sogar gescheckt.
In der Ming-Dynastie galt er in den Farben weiß und orange als Königshund
und nur Könige durften diese Hunde besitzen .
Hunde die nicht zur Zucht geeignet waren, wurden oftmals Edelleuten
zum Geschenk gemacht.
So kam esm dass der Mops im 16. Jahrhundert  durch die türkischen Flotte
nach Frankreich übersiedelte.
Vermutlich über die East India Company kam der Mops im 16. Jahrhundert
auch nach Holland, dort wurde er, wegen seiner orangen Farbe sogar zum Symbol der Oranier.
Von den Holländern und Engländern erhielt er  seinen heutigen Namen .
Mops kommt von:
"moppern" bedeutet auf holländisch " mürrisch dreinschauen" und im Englischen
bedeutet "mope " soviel wie "sich langweilen". Passend zum Kindchenaussehen!

 

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Mit Wilhelm dem III. kam der Mops  nach England, dort erfreute sich dieser kleine

Schmusegeselle ebenfalls großer Beliebtheit.

 

Bald war er der Liebling der Damen und Kinder – wurde dicker und dicker gefüttert –
die Engländer züchteten in einem ernannten Standard seine Nase immer platter
(leider auch in der heutigen Zeit), so dass es dem Mops irgendwann lieber verständlicher Weise war,
Torte schmatzend, neben dem feinen Fräulein der Rokokozeit, auf dem Sofa zu sitzen,
anstatt mit seinen Gefährten ausgelassen auf den Wiesen herum zu tollen.

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Die Rasse Mops wurde geliebt oder gehaßt - aber der große Tiervater Brehm tat ihr großes Unrecht,
indem er 1864 schrieb:
"Die Welt wird nichts verlieren, wenn dieses abscheuliche Tier mitsamt seiner Nachkommenschaft
den Weg alles Fleisches geht."


Der Mops galt sogar als Symbol der Freimaurer:

Clemens August, damals gerade Kurfürst von Köln und Herzog von Bayern,
soll 1740 einer der Gründer des Mopsordens gewesen sein.
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Man wählte den Namen "Mopsorden", um unverfänglich zu wirken und
keinerlei Misstrauen bei der Kirche zu erwecken.

Es gibt zahlreiche Vermutungen zur Entstehung dieser Loge. So soll der Gründer durch

seine Mätresse, die einen Mops besaß, auf die Namensidee dieses Ordens gekommen sein.

Berichtet wird, dass einige Herren sich so besseren Zugang zur Damenwelt verschaffen wollten -

und deshalb seinerzeit eine "besondere" Vorliebe für Mopshunde entwickelten.

 

So kam es, dass das Reglement des "Mopsordens" tatsächlich auch Frauen als Mitglieder zuließ -

ein Verfahren, das bei Freimaurern überhaupt nicht üblich war.

Allerdings mussten die Frauen katholischen Glaubens sein.

 

Man hatte den Mops als Symbolfigur für diese neue Vereinigung gewählt, da diese Hunderasse

als Sinnbild für Zuverlässigkeit und Treue galt.


Die Mitglieder nannten sich Möpse, und die Person in der Führungsposition wurde Ober-Mops genannt.

Neue Mitglieder waren Novizen. Sie mussten sich einem bestimmten Aufnahmeritual unterziehen:

 

Sie wurden wie Hunde an Halsbändern zum Ort gebracht, an dem der Orden sich zu versammeln pflegte.

Gleich den Hunden, mussten sie an der Türe kratzen, um eingelassen zu werden.

Mit verbundenen Augen wurde ein Neuling neunmal um bestimmte,

dem Orden zugehörige Symbole geführt, wobei alle anderen Mitglieder möglichst lautstark das

Lärmen von Hunden nachahmten, sie bellten und jaulten um den Neuling auf Nervenstärke zu testen.

 

Den Höhepunkt des Aufnahmerituals bildete der Moment, in dem der Novize mit verbundenen

Augen eine Mopsfigur (aus Porzellan gefertigt) unter dem Schwanz küssen musste.

 

Dies galt als Bestätigung der vollkommenen Unterwerfung, und damit war man in den Orden aufgenommen.

 

Es war üblich, dass die Ordensmitglieder heimlich ein silbernes Mops-Medaillon trugen.


Allerdings hielt sich der Mops-Orden nicht sehr lange.

 1745 wurde in Amsterdam eine Schriftstück mit dem Titel

"L'ordre des Franc-Maçons trahi et le Secret des Mopses révélé" publik gemacht, mit

dem der Mopsorden regelrecht an die Öffentlichkeit gezerrt und somit verraten wurde

(übrigens von Frauen aus dem Verband!). Aber damit nicht genug:

neben einer detaillierten Beschreibung der Rituale des Ordens, die natürlich in der Öffentlichkeit für

Erheiterung sorgte, gab es auch noch 2 Bilder, die Versammlungen des Ordens zeigten.

Verständlich, dass die Anhänger auf weitere Zusammenkünfte verzichteten.

 

Eine Fortsetzung als studentische Vereinigung unter dem Namen "Loge Louise des ehrwürdigen Mopsordens"

gab es ab 1747 in Göttingen, wobei die Mitglieder hauptsächlich dem Adelskreis entstammten.

 

1748 wurde der Orden aus rechtlichen Gründen verboten und erlosch schnell.

 

Obwohl der Mopsorden insgesamt recht kurzlebig war, sind bis heute zahlreiche Erinnerungsstücke

erhalten geblieben. Dies sind hauptsächlich Mopsfiguren aus Porzellan, die z. T. in Museen ausgestellt werden.

Sehr bekannt ist eine Porzellanmopsfigur im Großlogenmuseum in London und nicht weniger berühmt

ist ein typisches Mopsabzeichen, das man in der Logensammlung in Köln besichtigen kann.

 

Die weltberühmte Porzellanmanufaktur in Meißen bietet heute noch eine wunderschöne Porzellanfigur

in Mopsgestalt als Anhänger für ein Halsband an. 

 

Ein historisches Dokument zeugt auch heute noch von einer 1748 in Nürnberg gehaltenen Rede anlässlich

einer "feyerlichen Versammlung des ehrwürdigen M(ops) Capituls".

 

Quelle : Geschichtswerkstatt - Wikipedia

 

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Um 1900 war der Mops in Europa zum absoluten Modehund geworden. In den 20iger Jahren
versuchte man den deutschen Möpsen - gleich denen im 15.. Jahrhundert,
noch mehr Schnauze anzuzüchten, indem man Affen- und andere Pinscherarten einkreuzte.
Er wurde im Volksmund "Altdeutscher Mops" genannt - dieser
Name stützt sich jedoch auf das Zeitalter und nicht auf eine neue Rassebeschreibung -
die Rasse der "altdeutschen
Möpse" - genauso wie die der "altdeutschen Schäferhunde" (Langhaar) gab es nie und gibt es nicht -
auch wenn manche Zuchtstätten angeben, diese Rasse zu züchten.  Möpse mit mehr
Schnauzenparie sind auch "nur" Möpse - vielleicht mit etwas Pinscherblut aus vergangener Zeit -
aber Möpse, nicht mehr und nicht weniger. Reinrassig sind sie nach Generationen alle!
Diese altdeutschen Typen waren - auch durch die Aus-und Abwanderungen der Kriege,
bald auf der ganzen Welt verteilt und angesiedelt -.
Das in die Anschauungen mit einbezogen, läßt den Ausdruck "Altdeutsch" relativ schnell
schrumpfen. Jedoch passte diese "deutsche" Bezeichnung in das stolze kaisertreue
Bild der guten alten Zeit.

 

 

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Möpse mit mehr Fang, gehörten in dieser Zeit zu der 3. häufigsten Hunderasse unserer Republik,

waren jedoch ab ca1960, aus welchen Gründen auch immer  fast alle wieder von der Bildfläche

verschwunden und die platten Nasen, platter denn je, pingelig gezüchtet nach englischem Standart,

hielten erneut Einzug in der Welt der oberen Zehntausend. Allerdings waren einige

der "alten Deutschen" in einigen Linien erhalten geblieben - es galt nur, sie ausfindig zu machen und damit etwas

auf zu bauen --- .

 

 

 

Um 1970 fielen nur 70 registrierte Mopswelpen bei ca. 20 Züchtern in der BRD.

 

 

 

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Ein "altdeutscher" Mops um 1950/60 - stolz, schön und selbstbewußt

 

In der heutigen Zeit – in der sich alles um Veränderung dreht, stellten sich einige wieder die Frage,

ob aus dem früheren dicken, röchelnden  "Sahnekuchenschweinchen" erneut ein aufgeweckter,

gut atmender, normaler agiler Kleinhund für jedermann werden könnte, sollte bzw. muss.

Das war der deutschlandweite Beginn eines „neuen“ alten "Standarts", der mittlerweile 

viele Liebhaber und Verteidiger gefunden hat - jedoch noch immer nicht von der Obrigkeit anerkannt wird.

Einige Dessidenz-Vereine und - Verbände, die zur "Umstellung" bereit waren und sind,

bekannten sich erneut zur "Revolution "der Verlängerung der „Nasen“ und der Veränderung 

bei der Rasse MOPS.

 

Andere versuchten sich in der offiziellen Rückzüchtung und kreuzten, so wie es bei den

Vorbildern passiert war, Fremdrassen wie den späteren Jackrusselterrier oder

oder den Parsonjackrussel ein  - mit Erfolg - jedoch leider weiterhin ohne Anerkennung.

 

Allerdings passierte das nicht aus einer Modelaune heraus, sondern bedacht auf eine

gesunde "atembeglückende" Zukunft. Retro - oder Zurück zur Zukunft, so zu sagen.

 


 

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alter "normaler" Standart                       anderer Standart - mein Deckrüde Hakon,

                                                                  er ähnelt dem Mopstypus der 50iger Jahre

 

 

 


Anatomie des knöchernen Hundeschädels


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Schädel kurzschnäuziger Rassen             Schädel eines Kleinpudels

 

 

 

 

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                                     Die Farben der Möpse

Die Standartfarben der Möpse sind/waren beige mit schwarzer Maske, rehrot, sandfarben,
fahlgelb (apricot), Pfeffer und Salz (smutty fawn) und schwarz 
(ohne Weißanteil - d.,h. ohne weißen Brustlatz, weiße Pfoten etc.- )
- Letzeres gab es recht selten und wurde aus Asien dazu importiert.
 
Im Laufe der Zeit ergaben sich aus den verschiedenen Züchtungen und auch durch Einkreuzungen
anderer Rassen, vor allem im Ausland (Bully, Bulldog Beagle, Terrier, Pudel, Pinscher, .... )- die Farben:
 steingrau, silbergrau, silver, weiß, blau (wirkt augenscheinlich wie antrazith), brindle
( = gestrohmt -  sehr häufig in den USA), in Holland sollen sogar schokoladenbraune Möps gefallen sein.
Variationen der Farbe schwarz mit weißem Brustlatz kommen nicht  mehr selten vor.
Aufhellungsfaktoren im Genpol, lassen schwarze Möpse in rötlichem kupferfarbenen Haarkleid  erscheinen.
Farbennuoncen wie Haselnuss, Toffee, Sahneschokolade, Nougat  gibt es als Laborbelegte Farbe nicht -
sie entspingen der Fantasie der Züchter - aber was tut man nicht alles ....
Es sind schwarze und beige Möpse mit weißen Pfoten und weißer Brust  vorhanden  -
die höchst selten sind.
Die Natur bringt nach Generationen vereinzelt das hervor, was der Mensch vor langer
Zeit mit hineingegeben hat und so fallen Welpen mit weißen Socken, weißem Kragen,
sogar schwarz/beige -  wenn man den Studien vertraut, kam das  aus dem  alten chinesischen Kaiserreich .
Einige importierte chinesische Linien gaben oder geben diese Farbenspiel weiter. 
Im Buch  einer langjährigen und sehr erfahrenen Züchterin eines
renormierten Vereins mit dem Titel "Der Mops", kann man sehen und staunen und es
bewegt zum freudigen Schmunzeln -
was heut zu Tage endlich wieder erscheint - so weit hergeholt ist es mit dem "anderen Mops"
also nicht und so "neu" ist die Idee auch nicht.

 

 

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